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Wer sind wir? Antoinette & Odette, das A & O für starke Mütter

Kurz gefasst, wir sind beide gut über 50, haben und hatten unfassbar anspruchsvolle Kinder und schwierigste Zeiten.

Wir haben nicht aufgegeben und alles getan, um immer besser zu verstehen, was passiert. Und demnach besser handeln zu können.  Das ist vielleicht die grösste Gemeinsamkeit von Antoinette und Odette, denn es gibt auch einige Unterschiede.

Über Odette

Hallo, ich bin Odette. Coach, Körper- und Traumatherapeutin, Begründerin der OSA-Technik und Jade-Kaiserin. Ich sehe mich als unfreiwillige Expertin und Begleiterin für Mütter in schwierigen Situationen. Ich arbeite mit Glaubenssätzen, Körperarbeit, Kommunikation, Kreativität und Ritualen. Ich habe eine Tochter und seit der Schwangerschaft alleinerziehend. Meine Tochter ist schreiend zur Welt gekommen und hat 2,5 Jahre Tag und Nacht geschrien. Wie Du Dir vorstellen kannst, war das eine sehr schwere Zeit alleine als Mutter. Keine Familie oder Mann, die mir helfen konnten und kein Arzt, Heilpraktiker, Hellsichtiger, Körpertherapeut, Homöopath, Psychologe, der mir helfen konnte. Keiner wusste, was mit dem kleinen schreienden Wurm los war. Ich weiß es bis heute nicht. Nach 2,5 Jahren verschoben sich die Schreianfälle auf den Tag. Was es leichter machte, aber ich war fix und fertig. Ich hatte Schlafmangel, habe nur noch geweint oder war aggressiv. Es dauerte 6 Jahre bis ich wieder einigermaßen normal schlafen konnte. Ich wurde beim Jugendamt angezeigt, die Nachbarn die Polizei gerufen, weil mein Kind so sehr schreite. Die Nachbarn haben mich mit verständnislosen, unfreundlichen Blicken angeschaut. Ein Teil, weil sie dachten, ich misshandele meine Tochter, ein Teil, die sich in ihrer Ruhe gestört fühlten und ein kleiner Teil bewunderte mich, wie ich das aushielt. Das Jugendamt bot mir keine Entlastung an. Die Beratungen, die ich aufsuchte hatten keine Idee. Letztendlich sagte jeder als meine Tochter schon 5 oder 6 Jahre alt war, dass ich konsequenter sein müsste oder besser Grenzen setzen. Vielleicht war da auch etwas dran, und ich war so erschöpft und müde. Jedoch war mein Eindruck, dass nie jemand wirklich meine Tochter gesehen hat. Sie hatte einen Grund, warum sie schrie. Es gab dafür gute Gründe. Es hat lange gedauert bis ich herausgefunden hatte, was ihr und mir hilft. 10 Jahre! Das war ein wilder Trip! In dieser Zeit bin ich in tiefsten Tiefen hinabgestiegen, und habe einige Schätze zu Tage befördert. Ich wünsche niemanden sich jemals so mutterseelenallein zu fühlen. Niemals. Es war eine schreckliche Phase in meinem Leben, die viel zu lange angehalten hat. Ich habe so viele Erkenntnisse über mich, mein Kind und vor allem auch in dem System, in dem wir leben gesammelt, dass ich jeder Mutter zur Seite stehen möchte, um schwierige Phasen mit ihrem Kind/Kindern abzukürzen. Wir Mütter leiden ja niemals alleine sondern unsere Kinder leiden mit. Es lohnt sich, sich auf den Weg zu machen. Meines Erachtens gibt es drei große Felder, in die es sich zu investieren lohnt: – Die eigene Geschichte genau anzusehen, und was zu den Umständen evtl. beiträgt – Die Geschichte, des Kindes genau zu prüfen – Und vor allem Vertrauen und Kraft in sich und sein Kind zu setzen, dass nichts verkehrt ist, sondern es triftige Gründe für Eure Situation gibt. Es ist ein Weg, der Mut braucht. Aber, wenn Du es bis hier geschafft hast, dann schaffst Du auch den Rest!!! Du schaffst es!!! Glaube an Euch!!! Es gibt keine “perfekte” Mutter-Kind-Beziehung, bei der wir ankommen. Aber unterwegs zu sein bietet so viele Glücksmomente, Aha-Effekte und lässt die Liebe zu Dir und deinem Kind wachsen, dass es sich wirklich lohnt auf den Weg zu machen. Die Zusammenarbeit mit uns hilft aus den alten Umlaufbahnen auszusteigen, Kraft zu finden und neue Wege beschreiten zu können.

über Antoinette

Hey, ich bin Antoinette und liebe seit immer Kinder und Tiere über alles. Als Jugendliche habe ich 10 Jahre lang meine Freizeit (neben den Pferden) als Pfadfinder-Führerin mit vielen geliebten kleinen Mädchen verbracht. 

Oh, so eine Tochter hätte ich auch gerne mal, hab ich mir damals oft gedacht. Und habe nach meinem Studium bewusst kein Doktorat gemacht, weil mir klar war, dass ich sonst nicht mehr Teilzeit arbeiten könnte auf meinem Gebiet (Molekularbiologie) und ich wollte Zeit für meine zukünftigen Kinder haben. 

Die kamen dann auch, Simon 1993, Jan 1996 und Lia (ha, doch noch die ersehnte Tochter) 2000. 

Simon war ein sehr anspruchsvolles Baby und Kleinkind, das wenig schlief und viele Wutausbrüche hatte. Bis zum Kindergartenalter. Da war die Wut irgendwie rausgebrüllt und wir hatten es einfach gut miteinander. Ich fand sowieso alles toll an ihm. Ich liess ihm viele Freiheiten und er startete in sein eigenes Leben. Am 1. Mai 2011, kurz vor seinem 18ten Geburtstag, hatte Simon einen schweren Unfall, den er mit viel Glück überlebt hat. Seither ist er vom 5. Brustwirbel abwärts gelähmt. Das hindert ihn jedoch nicht daran, sein Leben zu geniessen und sich für viele sinnvolle Projekte einzusetzen. 

Jan kam mit einem Geburtsgebrechen zu Welt, einer cerebralen Dysfunktion, die sich allerdings erst im Laufe seiner Entwicklung zeigte. Ab dem 2. Geburtstag standen Therapien auf unserem Wochenplan. Mit Jan verband mich immerschon ein wortloses Verstehen. Als er in den Kindergarten und später in die Schule kam, wurde es schwierig mit ihm. So richtig schwierig. Jan wurde impulsiv und aggressiv – in Kombination mit seiner Sprachbehinderung, die dazu führte, dass ihn bis zu seinem 10 Lebensjahr ausserhalb der Familie kaum jemand richtig verstehen konnte, eine herausfordernde Kombination. Ich kam an meine Grenzen, was sage ich, ich war überfordert. Mit all den Meinungen und Tipps von Fachleuten und Lehrern und daheim mit einem Kind, das mit 8 Jahren so gestresst war, dass sich nicht mal mehr im Schlaf seinen Gesichtszüge entspannten. Es zerriss mir das Herz. Zu seiner kleinen Halbschwester Lia war er ekelhaft. Ich konnte reden wie ich wollte, ich hätte es ganauso gut der Wand erzählen können. Täglich Geschwisterstreit und Tränen. Es war zum verzweifeln. 

Jan wurde von 5 heilpädagogischen Schulen „freigestellt“ auf Grund seines Verhaltens. Es war ein Durchhalten von Tag zu Tag – Jan ist sehr empfindsam und auch intelligent. Aber er denkt anders und fühlt anders. Ich habe mit der Zeit mehr von ihm verstanden. Unter anderem, dass er die Anforderungen der Schulen nicht erfüllen konnte – am Anfang war es schief gegangen und seither war sein Vertrauen in die Welt vollkommen zerstört. Denselben Effekt hatte die Trennung von seinem Vater und mir. 

Heute merkt man Jan von einer Behinderung nichts mehr an, aber seinen Lebensweg hat er noch nicht so richtig gefunden. 

Lia ist wieder – wie schon Simon – ein junger Mensch, der von klein auf durch ihr Einfühlungsvermögen und ihre Hilfsbereitschaft aufgefallen ist. Ihre Themen liegen eher in ihrem geringen Selbstvertrauen und darin, dass sie sich selbst unter Druck setzt. Die Schulzeit war aus diesem Grund für sie – wie sie es selbst ausdrückt – eine Folter. 

So sind meine 3 Lieblingskinder ganz und gar verschieden. Und jedes hat mich auf andere Art und Weise gefordert. 

Jan aber war derjenige, der meine Herzkraft und meine eigene Entwicklung am stärksten gefordert und gefördert hat – ebenso wie meine Auseinandersetzung mit „unserem System“ und der für mindestens 3/4 meiner grauen Haare verantwortlich ist. 

Schon sehr lange trage ich den Wunsch in mir, meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit Müttern zu teilen, die es ebenfalls nicht leicht haben. Ich habe mich mit Jan und all den Entscheidungen, die ich zu treffen hatte, damals so allein gefühlt. 

Ich freue mich sehr, wenn wir dich unterstützen können auf deinem ganz eigenen Weg als Mutter.

Simon

Mein Sohn Simon hatte am 1. Mai 2011 einen lebensgefährlichen Unfall.

Hier kannst du mehr darüber lesen.